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Ortszeit 777 Böhringen – Agenda einer Ausstellung Teil 1

Erläuterung: Als ich von Victoria Graf zur Ortszeit 777 in Böhringen eingeladen wurde, wusste ich lange nicht, ob ich das Angebot annehmen sollte.

Kunst Events dieser Art haben von Natur aus das Potential eine Menge Arbeit und Kosten zu verursachen. Sowohl für die Veranstalter, als auch für die Künstler. Also war ich sehr vorsichtig meine Zusage zu erteilen. Nichts desto Trotz interessierte mich das Areal sowie die Räumlichkeiten die zur Verfügung standen – also einen Termin gemacht und reingeschaut. Angekommen, in einer schon etwas in die Jahre gekommene Wohnung, zog mir unverzüglich ein modrig, abgestandener Geruch in die Nase, der mir den sofortigen Rückzug signalisierte. Doch standhaft wie ich war, roch ich mich immer tiefer in die Räumlichkeiten hinein, und meine Gehirnwindungen erzeugten Bilder von Menschen die in dieser Wohnung ihren Tätigkeiten nachgingen. Wer und wie waren sie, die Menschen die in diesen Zimmern lebten?

Aus und vorbei ist es nun, das Leben hier- Kunst soll hier zum wiederholten Male einziehen – Ausstellungsräume sollen es wieder werden, diese Räume.

-Nein, noch nicht. Ein letztes Mal noch will ich dieser Wohnung Leben geben, diesen Zimmern  ihren ursprünglichen Sinn zurückgeben-

Diese Räumlichkeiten sollen für kurze Zeit wiederbelebt werden. Während der Ausstellung soll ein, auf die Wohnung zugeschnittener Lebensalltag mit Statisten stattfinden. Die Besucher der Ausstellung sollen in die Szenen integriert werden, und das Leben soll seinen Gang gehen.  So mein Gedanke. Doch Corona macht es leider in dieser Form nicht möglich. 1 Person auf 10 qm – 2 Personen und ein Zimmer ist  überbelegt.

Alternativ habe ich die angedachten Szenen fotografisch umgesetzt und daraus eine Fotoausstellung konzipiert die ich nun hier, auf dieser Seite, dokumentieren werde.

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