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Landschaftsstrukturen

Landschaftsstrukturen „Horizonte“
Seit den 1990er Jahren arbeite ich mit und an der Bilderserie „Horizonte“. Die ersten Arbeiten entstanden 1991 und haben seither in meinen Arbeiten einen festen Platz eingenommen.
„Horizonte“ sind Arbeiten auf Papier. Grundlage ist eine Collagenähnliche Technik mit hauchdünnem aufgeklebtem Papier. Das aufgeklebte und geschichtete Papier wird wiederum schichtweise während des Malprozesses abgetragen. Die dadurch entstehenden weißen Flächen werden in Lasurtechnik übermalt sodass verschiedenfarbige abgegrenzte Formen entstehen. Nach dem farblichen Anlegen mit Acrylfarben arbeite ich Details mit Pinsel, Stiften und farbgebenden Substanzen heraus, dabei können auch Blattgold und Naturmaterialen Verwendung finden.
Die gestalterische Grundlage dieser Arbeiten bildet ein mit geschichtetem Papier gebildeter Horizont der den Ausgangspunkt für die weiter Gestaltung bildet. Es entstehen z.T. abstrahierte, z. T. surreale meist menschenleere Landschaftsräume.
Nicht nur wegen der Empfindlichkeit des Malgrundes (Papierarbeiten) sondern auch wegen der räumlichen Wirkung versehe ich diese Bilder mit einen Passepartout und fasse sie in einen mit Glas bestückten Rahmen. Damit will ich erreichen, dass die Bilder seitlich und nach oben bzw. unten abgegrenzt sind um die Wirkung zum Horizont zu erhöhen und dem Betrachter die Illusion vermittle durch eine Öffnung (Fenster) hindurchzusehen.

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